Pressestimmen

Navid Kermanis „Sommer 24″ ist so klar, und wach, harmonisch komponiert, auch toll geschrieben mit einer großen Sprache, dass es ein wahnsinniger Genuss ist, dieses Buch zu lesen.“ Felix Palent, RBB radioeins, 9.3.2026

„Man muss sich darauf einlassen, und bleibt am Schluss zurück in einer Nachdenklichkeit, die selten Antworten gibt, sondern wesentliche Fragen stellt. Und das ist doch ein gutes Ergebnis.“ Bernhard Mathieu, Aachener Zeitung, 7.3.2026

„Der neue Roman von Navid Kermani ist eigentlich gar keiner – dafür umso großartiger.“ Bernd Mellchar, Kleine Zeitung, 7.3.2026

„Ein wohltuend differenzierter, die eigenen Sichtweisen stets hinterfragender Roman. (…) Eine dringend gebrauchte Haltung im höllischen Meinungsfeuerwerk unserer Tage.“ Nicole Strecker, WDR 28.2.2026

„Für mich ist dieser Roman ein Triumph der Literatur über unsere bedrückende Gegenwart. Weil es den Triumph der Bedrückung durch die Gegenwart erzählt und lesbar macht. Mehr können wir nicht verlangen, mehr kann uns ein Buch nicht geben.“ Thomas Böhm, radioeins 26.2.2026

„Ein schmaler Roman, der mit voller Wucht in unsere Gegenwart trifft. (…) Wer das liest, taucht nach fünf höchst intensiven Stunden taumelnd und mit tausend neuen Gedanken wieder auf.“ Alexander Solloch, NDR Kultur 18.2.2026

„Weltpolitik und persönliche Begegnungen kommen so auf eine unerhörte Weise zusammen, in einem empathischen und zugleich zu sich selbst auf Distanz gehenden Stil, der an Kleist und an Thomas Mann erinnert. In deren Geist macht Navid Kermanis Erzählen auf kernprägnante, wahrhaftige und wundersame Weise etwas mit der Zeit, in der wir gerade leben.“ Michael Braun, Kölner Stadt-Anzeiger 16.2.2026

„Das macht das Buch interessant, argumentativ wieder Boden unter die Füße zu bekommen, in einer Zeit, in der der Kompass der Humanität verloren zu gehen scheint. Mag sein, dass das ein bisschen altmodisch wirkt, aber interessant ist es in seinem Versuch, aufrichtige Antworten zu finden, in jeder Zeile.“ Thomas Linden, Kölnische Rundschau 16.2.2026

„Selten hat jemand, der von sich erzählt, wie es gerade üblich ist, soviel von der Welt in Anschlag gebracht, in der wir gerade leben. (…) Aus all diesen vom Zufall zugespielten Fäden, die im Erzähler zusammenlaufen und von ihm mit anderen Assoziationen und Erinnerungen versponnen werden, bildet sich ein bewegliches Netz, das ausgehend vom Einzelnen den allgemeinen Auflösungserscheinungen des Vertrauten entgegenwirkt. Was sich darin verfängt, sind die drängenden Fragen unserer Zeit. Aber die Weise, wie sie Kermani ins Verhältnis setzt, weist in einen Bereich, der es rechtfertigt, von einer ästhetischen, ja magischen Praxis zu sprechen. Ihre antipodischen Priester sind der bürgerliche Thomas Mann, der in seinen Radioansprachen „Deutsche Hörer“ gegen den Faschismus Stellung bezogen hat, und der radikale französische Theatererneuerer Antonin Artaud, der auf eine unmittelbare existenzielle Erfahrung der metaphysischen Erschütterungen des Lebens zielt. Unter ihrer herbeizitierten und -beschworenen Präsenz im Text vollzieht sich etwas, was man nicht anders als ein zutiefst humanes Verständigungswunder nennen kann.“ Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 10.2.2026.

„Navid Kermani verdichtet die aufgeheizte Stimmung zu einer Momentaufnahme einer widersprüchlichen Gegenwart.“«“ Christoph Schröder, SWR Kultur, 29.12.25